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Kontakte-Tage 2023

13. – 14. 05.2023

Die nächsten Kontakte – Tage finden statt am
13. und 14. Mai 2023

Ort:
Heidelberg, Plöck 18,
Carl-Winter-Saal der ev. Stadtmission Heidelberg e.V.
(wie in 2022)

Zeiten voraussichtlich:
Samstag, 13. Mai, 9:30 – 16:45 Uhr
anschl. Mitgliederversammlung 17:00 – 18:30 Uhr
Sonntag, 14. Mai, 9:30 – 14:00 Uhr

Kosten:
Zuhören, Erfahren, Mitmachen und Kaffeetrinken können Mitglieder und Schüler/Studenten für 10 €
und Nichtmitglieder für 70 €.
Bitte überweisen zur IBAN der DFG: DE61 66 45 1346 0000 0229 55

Anmeldung:
Bitte einfach per e-mail an:
vorstand(at)dfg-focusing.de

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Hier finden Sie einige Impressionen der Kontaktetage 2022 in Heidelberg.

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Beschreibung der Workshops

Es werden wie gewohnt Workshops von Mitgliedern zu verschiedenen Themen rund ums Focusing angeboten.
Außerdem gibt es Gelegenheit für persönliche Begegnungen.

Im Lebensrad das Gefühl von Verbunden-Sein spüren

Annette Brandes

Das natürliche Leben vollzieht sich in Kreisen. In vielen Kulturen der Menschheit gilt der Kreis als Symbol des Lebens, der Schöpfung und Vollkommenheit; Symbol der Unendlichkeit, eines Wegs ohne Anfang und Ende, mit einer Mitte, von der aus sich alles bewegt und Übergänge an den Rändern; Symbol von ewigem Leben, Tod, Wiedergeburt und Neubeginn.

In diesem Workshop legen wir uns – ganz praktisch – einen Kreis im Raum, der das Rad des Lebens symbolisiert: eine Mitte, vier kardinale Richtungen bilden ein Kreuz, dazwischen einzelne Übergänge zwischen den Stationen, die Lebensphasen beschreiben wie Geburt, Kindheit, Pubertät, Erwachsensein und Tod.

In verschiedenen Übungen begehen wir kreisend und spürend symbolisch unser Leben in den einzelnen Phasen. Themen und Projekte, die uns gerade beschäftigen oder Entscheidungen, um die wir gerade kreisen, können mit hinein genommen werden, um Antworten zu erbitten bzw. zu erspüren.

Annette Brandes ist Focusing-Trainerin (DFG) und Heilpraktikerin für Psychotherapie in München. Sie leitet Visionssuchen, meditative Baumwanderungen und Seminare zu Focusing und Naturerleben.

Focusing jenseits
von Sprache
Kinder-Focusing für alle

Heidrun Essler

Manche Menschen tun sich beim Focusieren mit Sprache schwer. Manche fühlen sich nicht sicher mit Sprache, andere werden durch das Sprechen von ihrem Felt Sense abgelenkt. Es gibt Menschen, die nicht sprechen können aufgrund eines Traumas, eines Schlaganfalls, Menschen mit Demenz, mit geistiger Behinderung oder Aphasie. Oder der Focuser spricht nicht die gleiche Sprache wie die Begleiterin.
In diesem Workshop werden wir eine Art der Focusing-Begleitung aus dem Kinder-Focusing kennenlernen. In Partnerschaften erleben wir durch das Symbolisieren mit Materialien eine kinästhetische, dynamische Form des Focusing Prozesses.
Heidrun Essler ist Sprechwissenschaftlerin und arbeitet als Trainerin für verbale und nonverbale Kommunikation mit dem Schwerpunkt Konfliktklärung. Sie ist Alba Emoting Ausbilderin (AEAPE) und ausbildende Koordinatorin (TIFI) für Kinder- und Erwachsenen-Focusing.

Creative Compassion – Kunst der Empathie

Freda Blob

Bild: Yukon Haughton Unsplash

Kreativität und Schwingungsfähigkeit für individuelle wie auch kollektive Bedürfnisse lässt uns in diesem Workshop zusammenbringen, was zusammen gehört: Der Ausdrucksraum von Dir und Mir und Uns. Ausgehend von gewohnter 1:1 Einfühlung geht es hin zu einer Weitung unserer Einfühlungs- und Beratungskompetenz. Wir nähern uns dem größeren Zusammenspiel im Interaction first behutsam an. Von: „so geht’s für mich“ und: „so geht’s wohl für dich“, fühlen wir hin zu: „So geht’s wohl hier für dich und mich und auch für andere“. Die Haltung der Relationalen Empathie (Maureen o`Hara) stärkt unser Zusammenleben und kommt im Miteinander doch oft zu kurz. Focusing und Rezeptive Ausdruckskunst bieten Raum und Zeit, um diese Haltung vom Felt Sense aus zu explorieren. Wir arbeiten gestalterisch mit Ölmalkreiden, Referenzbildern und in Achtsamkeit.

Freda Blob ist Psychologin und Pädagogin, Gesprächstherapeutin und Lehrberaterin (GWG), Kunsttherapeutin mit Spezialisierung in Intermedialem Kunstbasierten Focusing, Focusing Therapeutin: FOAT® (TIFI) und ausbildende Focusing Koordinatorin (TIFI).

Focusing in der Psychosozialen Beratung

Christine le Coutre

Bild: Matze Weiss Photography

Immer wieder geraten Beratungsprozesse ins Stocken. Die Klient*in findet keine weiteren Lösungsoptionen, dreht sich scheinbar im Kreis oder die Berater*in verliert den Kontakt zu sich, wird inkongruent, stößt an Grenzen der Akzeptanz oder Empathie. Focusing ist dabei eine hilfreiche Möglichkeit wieder in den Fluss zu kommen – das gilt für die Berater*in und den Klient*in gleichermaßen. Es hilft wieder in die Kongruenz, zur Empathie und Akzeptanz zu finden. Anhand von Fallbeispielen und Übungen möchte ich einen Einblick in meine experientielle psychosoziale Beratungspraxis geben und darüber ins Gespräch kommen.

Christine le Coutre ist Dipl.-Psychologin und arbeitet in einer Familienberatungsstelle in Schleswig als Leitung. Sie ist ausbildende  Focusing Koordinatorin und Ausbilderin für personzentrierte Beratung (GwG) und Gesprächstherapie (GwG)). Außerdem ist sie freiberuflich als Supervisorin beschäftigt. 

Eine Erkundung, wie wir den Weiten Raum im Focusing einladen können

Amona Buechler

Wir werden damit experimentieren, uns auf den weiten Raum einzustimmen, in dem sich all das zeigt, was nach unserer Aufmerksamkeit ruft. Können wir dann zwischen dem Sein mit diesem weiten Raum und dem Hineinfühlen in etwas Spezifisches oszillieren? Können wir aus dem weiten Raum heraus Symbole auftauchen lassen, diesen Raum als solchen symbolisieren, während wir uns in ihm wahrnehmen? Wie kann dies in einem Focusing Prozess eingeladen werden, und wie kann es den Prozess unterstützen?

Amona Buechler ist Focusing Trainerin. Bevor sie mit dem Potenzial von Focusing in Kontakt kam, begegnete sie ihrem inneren Selbst durch Meditation und Feldenkrais – Bewusstheit durch Bewegung. Aus dem Wunsch heraus, die meditative Qualität in den Focusing-Prozess einfließen zu lassen, entstanden die Erkundungen, die sie in ihrem Workshop anbietet.

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Heidelberg
Verkehrsmöglichkeiten – Distanzen – Übernachtungen

Mit dem Zug:
nach Heidelberg Hauptbahnhof – von dort zu Fuß (ca. 20 Minuten) oder mit der Straßenbahn zum Adenauerplatz, das letzte Stück zu Fuß (ca. 5 Minuten)

Mit dem Auto:
Heidelberg Plöck 18; Parken direkt nicht möglich, Direkt gegenüber ist das Parkhaus Galeria Kaufhof P7 oder eventuell beim Hotel parken.

Heidelberg hat zum Parken meistens nur Anwohnerparkplätze oder Parkhäuser.

Zu Fuß, mit dem Fahrrad:
Heidelberg hat in der Innenstadt durchaus schöne Fußwege durch alte Gassen,  auch am Neckar entlang, das geht sogar von der Jugendherberge im Neuenheimer Feld. Fahrrad wird viel gefahren, jedoch ist Heidelberg eine enge Stadt, so dass Autos, Fußgänger:innen und Fahrräder sich den Platz teilen müssen…..aber wir arbeiten dran. J

Übernachten:
Heidelberg ist eine Touristenstadt, Übernachtungsmöglichkeiten gibt es viele – aller Kategorien – oft eher kleine Zimmer und nicht ganz billig, wenn man in der Altstadt wohnen möchte. Dafür ist es charmant. Außerhalb zu wohnen ist nicht wesentlich billiger und hat natürlich auch nicht so den Reiz. Ich empfehle wirklich die Stadt direkt (Stadtteile s.u.)

Alles was in der Altstadt, Weststadt, Bergheim, Bahnstadt, Neuenheim eventuell Schlierbach liegt, ist zu Fuß recht gut zu erreichen.

Side Program oder Must See:

Altstadt      
Neckarwiese (fürs Entspannen) 
Alte Brücke (mit Blick zum Schloss)
Schloss
Nun viel Spaß beim Heraussuchen und Entscheiden – bei Nachfragen zu Heidelberg gerne wenden an:
Heidrun Essler – h.essler@dfg-focusing.de                                       

 

            

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